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DER TOD WIRD KOMMEN
(LA MORT VIENDRA)
Belgien/Deutschland/Luxemburg 2024.
Regie: CHRISTOPH HOCHHÄUSLER.
Mit Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach, Liliom Lewald.
HD Digital. 101 Min. Originalfassung (französisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein sterbenskranker Gangster heuert eine Killerin an, um in Brüssel einen Mord an einem Kurier zu rächen. Doch bald findet sie sich in einem Dickicht wieder, in dem zwischen Auftrag und Intrige nicht mehr zu unterscheiden ist. In seinem ersten auf Französisch gedrehten Film entwirft der Berliner Regisseur Christoph Hochhäusler einen so stilsicheren wie finsteren Plot um Macht, Manipulation und Kontrolle. Finster, kalt, mit archetypischen Figuren und in der Inszenierung auf das Notwendigste reduziert, steht der atmosphärisch dichte Film noir in der Nachfolge von Jean-Pierre Melville. (Filmdienst)
Sonntag, 15.3. um 21.00 h
Mittwoch, 18.3. um 20.00 h | In Anwesenheit des Regisseurs mit einem anschließenden Publikumsgespräch, moderiert von Dunja Bialas (artechock)
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Montag, 16. und Dienstag, 17.3. jeweils um 20 h
PHILIPP HARTMANN: DIE ARGENTINIER-TRILOGIE
Seit 2020 dreht der Hamburger Filmemacher Philipp Hartmann Filme zwischen dokumentarischer und fiktionaler Form, mit dem argentinischen Filmkritiker Roger Koza vor der Kamera. Zum ersten Mal ist die komplette Trilogie zu sehen! In Anwesenheit von Philipp Hartmann und anderen Gästen!
EL ARGENTINO
Deutschland/Argentinien 2020/25.
Regie, Kamera, Musik: Philipp Hartmann.
Buch: Philipp Hartmann, Roger Koza.
Mit Roger Koza, Helena Wittmann, Elmar Podlasly, Dana Najilis, Narcisa Hirsch.
HD Digital. 61 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln. Erstaufführung.
Der erste Film der Trilogie, ein inszenierter Dokumentarfilm – oder eine dokumentarische Fiktion? – mit dem argentinischen Filmkritiker Roger Koza. Der Film ist sowohl ein intimes Porträt des echten Roger Koza, von seinem Freund Philipp Hartmann mit dem iPhone gefilmt, als auch ein Spielfilm, in dem Koza einen argentinischen Filmkritiker spielt, der drei Monate in Hamburg verbringt. Ständig begleitet von einem merkwürdigen Kinder-Chor, der – wie in der griechischen Tragödie – seine Handlungen kommentiert, filmt er wie obsessiv seine Umwelt, erlebt Sehnsüchte, Freude und Begegnungen, macht Entdeckungen und meistert die kleinen Hindernisse des Alltags. Oder sucht er einfach nur nach dem Sinn des Lebens?
BUSCANDO EL MAR
Deutschland/Argentinien 2023.
Film von Philipp Hartmann.
Mit Roger Koza, Elmar Podlasly, Anne Döring, Nico Schmidt.
HD Digital. 22 Min. Originalfassung mit englischen Untertiteln. Erstaufführung.
Nach eineinhalb Jahren der Pandemie kehrt „Der Argentinier“ nach Hamburg zurück – auf der Suche nach dem obdachlosen Elmar, dem er für ein paar Minuten auf der Straße begegnet war. Die beiden eint die Liebe zum Film und die Verehrung von John Ford. Ein Musical, das die Freundschaft durch das Kino feiert.
Montag, 16.3. um 20.00 h
ANSTATT BÄUMEN
(EN VEZ DE ÁRBOLES)
Deutschland/Argentinien 2024.
Film von Philipp Hartmann.
In Kollaboration mit Helena Wittmann, Yulia Lokshina, Roger Koza und vielen anderen.
Mit Roger Koza, Meiko Heuser, Paula Gaitán, Radu Jude, Narcisa Hirsch.
HD Digital. 79 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Ein Science Fiction Film der etwas anderen Art: Die Menschheit lebt mittlerweile in einer künstlichen elektronischen Umwelt, in der ein philosophisch umtriebiger Filmkritiker – Roger Koza, wer sonst? – die Natur verstehen will. Er versucht immer wieder obsessiv, ihr Bild mit seiner Handy-Kamera festzuhalten. Andere Expertinnen – Filmemacherinnen aus verschiedenen Ländern, Kunsthistorikerinnen, eine Szenografin am Naturkundemuseum und Vertreter der menschlichen Spezies aus einer fernen Zukunft denken über Formen nach, Natur darzustellen. In Form einer kaleidoskopischen und verspielten Collage, manchmal fiktional, manchmal dokumentarisch, kann ANSTATT BÄUMEN gar nicht anders, als dabei auch über die Natur des Kinos an sich nachzudenken. (flumenfilm)
Spielerisch verwebt Hartmann dabei Kunstgeschichte und Kolonialismuskritik, Ersponnenes und Faktisches. In seiner offenen, kollaborativen Form lässt der Film sich von seinen Protagonistinnen leiten, und so wird die vor Ideen sprudelnde, mosaikhafte Erzählung ganz nebenbei zur Manifestation von Freundschaft und Cinephilie. (Eva Kirsch, dokfilmwoche hamburg)
Dienstag, 17.3. um 20.00 h
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Internationale Wochen gegen Rassismus:
KEIN LAND FÜR NIEMAND
Deutschland 2025.
Regie: MAX AHRENS, MAIK LÜDEMANN.
HD Digital. 111 Min.
Der Dokumentarfilm verfolgt die Entwicklung in Europas Politik gegenüber den Flüchtlingen im Mittelmeer in den letzten zehn Jahren. Da die staatliche Hilfe auf den Fluchtlinien beendet wurde, sind freiwillige Seenotretter in die Bresche gesprungen, die aber häufig machtlos sind. Auf der anderen Seite finanzieren europäische Staaten gewaltsame Aktionen wie die der libyschen Küstenwache, die Boote mit Flüchtenden angreift, und verabschiedet migrantenfeindliche Gesetze. Der parteiische Film will mit schonungslosen Bildern und einer Abfolge besonders drastischer politischer Entscheidungen und Reden aufrütteln, was ihm auch gelingt. (Filmdienst)
Montag, 16.3. und Montag, 23.3. jeweils um 17.00 h (Eintritt frei)
Internationale Wochen gegen Rassismus:
ICH CAPITANO
(IO CAPITANO)
Italien/Belgien/Frankreich 2023.
Regie: MATTEO GARRONE.
Mit Seydou Sarr, Moustapha Fall, Issaka Sawagodo, Hichem Yacoubi.
HD Digital. 122 Min. Originalfassung (wolof, französisch, arabisch, englisch, italienisch) mit deutschen Untertiteln.
Zwei senegalische Teenager planen ihre Flucht nach Europa. Von Dakar aus soll es durch die Sahara nach Libyen gehen und dann mit einem Schiff nach Italien. Sie träumen von einem besseren Leben und wollen ihre Familien unterstützen. Doch die Reise entwickelt sich zum Horrortrip, bei dem Schleuser, Soldaten und Menschenhändler die Migranten grausam misshandeln und ausnutzen. Ein beklemmendes, hochbrisantes Drama über die aktuelle Flüchtlingskrise, das die persönlichen Motive der Protagonisten ins Zentrum rückt und die politischen Hintergründe ausspart. Der emotionale Ansatz bedient sich der eingängigen Muster einer klassischen Heldenreise und einer charismatischen Hauptfigur, um die Identifikation mit den Erfahrungen eines Flüchtlings leichtzumachen. (Filmdienst)
Dienstag, 17.3. um 17.00 h (Eintritt frei)
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THE CHRONOLOGY OF WATER
Frankreich/Lettland/USA 2025.
Regie: KRISTEN STEWART.
Mit Imogen Poots, Thora Birch, Charlie Carrick, Tom Sturridge.
HD Digital. 128 Min. Originalfassung (englisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Verfilmung der gleichnamigen Memoiren der Schriftstellerin Lidia Yuknavitch, die als Jugendliche eine erfolgreiche Leistungsschwimmerin war, aber ebenso wie ihre Schwester von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde. Mit einem Schwimmstipendium gelingt ihr die Flucht an eine Universität in Texas, doch mit einer Alkoholsucht und selbstzerstörerischem Verhalten verbaut sie sich ihre sportliche Zukunft. Erst als sie zum Schreiben findet, kann sie sich von ihrer Vergangenheit lösen. Ein komplexer, kraftvoller und mutiger Film, der als Collage aus Bildern, Geräuschen, Erinnerungsfetzen, Einsprengseln und Fragmenten angelegt ist und die Linearität der Erzählung immer wieder aufbricht. Die rohe Inszenierung wird vor allem in der Hauptrolle herausragend umgesetzt. (Filmdienst)
Voraussichtlich letzte Vorstellung am Mittwoch, 18.3. um 17.00 h
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BUNTER HUND KURZFILMFEST
https://www.kurzfilmfest-muenchen.de/
19.3. – 22.3.2026
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SR
Deutschland 2024.
Regie: LEA HARTLAUB.
HD Digital. 103 Min. Erstaufführung.
Regisseurin Lea Hartlaub unternimmt in ihrem filmischen Essay anhand eines Objekts – der Giraffe – eine Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hinweg.
Ein Filmexperiment, das international viel Beachtung gefunden hat und in Form und Inhalt seinesgleichen sucht.
In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzählt SR vom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter anderem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger.
Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Ein wiederkehrendes Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird.
Montag, 23.3. und Mittwoch, 25.3. jeweils um 20.00 h
Dienstag, 24.3. um 20.00 h in Anwesenheit von Lea Hartlaub und anschliessendem Filmgespräch
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PROGRAMMÜBERSICHT:
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