Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

EINTRITTSPREIS: 6,00 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE, FESTIVALS UND SONDERVERANSTALTUNGEN ERHEBEN WIR EINEN KLEINEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

RESERVIERUNGEN SIND LEIDER NICHT MÖGLICH.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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GRIMY GRITTY NEW YORK CITY #1
New York City von den späten 1960er bis Mitte der 1970er Jahre

“The films shot on location in NYC in the 1970s have become relics of a very different New York: accidental documentaries of what the city once was. They were gritty dramas of social realism, full of desperate characters trying to stay afloat as the choppy waters of the city rise around them.”  – Jason Bailey

29.1. – 4.2.2026 | Täglich wechselnde Programme!  

 

„New York City is always New York City; it can’t be anything else, and, with practically no studios for fakery, the movie companies use what’s really here. The New York-made movies have provided a permanent record of the city in breakdown. The city of New York has helped American movies grow up; it has also given movies a new spirit of nervous, anxious hopelessness, which is the true spirit of New York. The movies have captured the soul of this city in a way that goes beyond simple notions of realism. Famous New York put-on artists and well-known street people are incorporated in the movies; sometimes they are in the movie theatre, dressed as they are in the movie, and sometimes you leave the theatre and see them a few blocks away, just where they were photographed.“  – Pauline Kael

Außerdem mit Filmen von Chantal Akerman, Martin Scorsese, Joseph Sargent, Sidney Lumet, Larry Cohen, Barry Shear, Jerry Schatzberg, Gordon Parks Jr. und Alan J. Pakula. (Programm siehe Newsletter!)

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WHITE SNAIL
Österreich 2025.
Regie: ELSA KREMSER, LEVIN PETER.
Mit Marya Imbro, Mikhail Senkov, Olga Reptukh.
HD Digital. 115 Min. Originalfassung (russisch, weißrussisch, englisch, mandarin) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichenhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Misha eröffnet Masha eine unbekannte Welt, die ihr Gefühl von Schönheit und Sterblichkeit auf die Probe stellt. WHITE SNAIL ist die fragile Liebesgeschichte zweier Außenseiter, die erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. (epd Film)
Montag, 9.2. um 17.30 h

 

LITTLE TROUBLE GIRLS
(KAJ TI JE DEKLICA)
Slowenien/Italien/Kroatien/Serbien 2025.
Regie: URSKA DJUKIC.
Mit Jara Sofija Ostan, Mina Svajger, Sasa Tabaković, Natasa Burger.
HD Digital. 89 Min. Originalfassung (slowenisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Die 16-jährige Lucija tritt dem Mädchenchor ihrer katholischen Schule bei. Dort lernt sie die zwei Jahre ältere Ana Maria kennen und schließt Freundschaft mit dem selbstbewußten, beliebten Mädchen. Als der ganze Chor im Sommer auf ein intensives Probenwochenende nach Italien fährt, kommt es zu Spannungen zwischen den beiden: Die introvertierte, behütet aufgewachsene Lucija verguckt sich in einen attraktiven Bauarbeiter, mit Hilfe von Ana Maria beginnt sie zugleich ihre Sexualität zu entdecken. Es sind Tage, die nicht nur die noch frische Freundschaft der beiden, sondern auch Lucijas Glauben und Werte infrage stellen…
Die slowenische Filmemacherin Urška Djukić gewann mit ihren preisgekrönten Kurzfilmen u. a. den Europäischen Filmpreis 2022. In ihrem von hervorragenden Darsteller*innen getragenen Spielfilmdebüt LITTLE TROUBLE GIRLS variiert sie ganz ohne Klischees eine Geschichte über weibliches sexuelles Erwachen.
Dienstag, 10.2. um 18.00 h

 

SCHWESTERHERZ
Deutschland/Spanien 2025.
Regie: SARAH MIRO FISCHER.
Mit Marie Bloching, Anton Weil, Franziska von Harsdorf, Laura Balzer.
HD Digital. 95 Min. Erstaufführung.
„Eine junge Frau und ihr älterer Bruder stehen sich nah und teilen sich zeitweise eine Wohnung. Als er der Vergewaltigung beschuldigt wird, gerät die Schwester in einen moralischen Konflikt. Der Film erkundet abseits der üblichen Täter-Opfer-Konstellation eine durch ein Verbrechen erschütterte Geschwisterbeziehung.“ (Filmdienst)
„Manchmal schlummert das Böse hinter einer sanften Fassade, steckt das Monströse im Liebenswerten, in einem geliebten Menschen. So was ist oft schwer zu glauben. Da verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse, Sicherheiten und bedingungslose Solidarität geraten ins Schwanken. Das gilt für jede enge und vertraute Beziehung, in familiären Konstrukten noch einmal mehr. Die Regisseurin Sarah Miro Fischer nimmt in ihrem Spielfilmdebüt das Publikum mit auf eine solche emotionale, menschlich zutiefst verunsichernde Reise, lässt das körperliche und seelische Unbehagen miterleben und die Zerrissenheit spüren.“ (epd Film)
Letzte Vorstellung am Dienstag, 3.2. um 17.30 h

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SHORTS ATTACK: SCI-FI-KLASSIKER
10 Filme in 80 Minuten mit deutschen Untertiteln.
Eine wilde Mischung erlesener Science Fiction Filme der letzten Jahre: Mal geht am Raumschiff was kaputt, mal eskaliert der Haushaltsroboter. Aliens trotzen dem irdischen Schönheitsideal oder rechnen nicht mit dem Menschen.
Apokalypsen kommen mal opulent, mal durch Manipulation. Es gibt Smartphones für Tiere, Stau am gigantischen Tunnel, und einen Mond, der den Menschen nicht mag. Das aber sollte klappen: Trampen ins All!
https://www.shortsattack.com/golden-shorts-sci-fi-klassiker/
Nur am Donnerstag, 5.2. um 20.00 h

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UNGEDULD DES HERZENS
Deutschland 2025.
Regie: LAURO CRESS.
Mit Giulio Brizzi, Ladina von Frisching, Thomas Loibl, Livia Matthes.
HD Digital. 108 Min. Erstaufführung.
Was als Geste des Mitgefühls beginnt, wird zur gefährlichen Versuchung, sich als Retter zu fühlen. In Ungeduld des Herzens verlegt Regisseur Lauro Cress Stefan Zweigs zeitlose Geschichte von Mitleid und moralischer Überforderung in die Gegenwart – ein intensives Psychodrama über die Sehnsucht nach Nähe, die Grenzen von Empathie und die Unmöglichkeit, für andere zu leben.
Ausgezeichnet beim Max Ophüls Preis 2025 (Bester Spielfilm, Bester Schauspielnachwuchs), ist der Film ein herausragendes Beispiel für das neue deutsche Autorenkino – kraftvoll, berührend und von großer emotionaler Klarheit.
Freitag, 6.2 und Samstag, 7.2. jeweils um 20.00 h

 

COEXISTENCE, MY ASS!
USA/Frankreich 2025.
Regie: AMBER FARES.
HD Digital. 95 Min. Originalfassung (englisch, hebräisch, arabisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
COEXISTENCE, MY ASS! begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster-Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Film, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönliche, berufliche und politische Entwicklung parallel zur stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach. Aufgewachsen in einem zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf – der einzigen bewusst integrierten Gemeinde des Landes – verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich dem Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. Mit beißender  Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.
„Ein Must-see-Film über eine mutige und liebenswerte Frau steht, die nicht anders kann, als der Trauer mit Humor zu begegnen.“ (Visions du Réel)
8. – 10.2. um 20.00 h

 

MADAME KIKA
(KIKA)
Belgien/Frankreich 2025.
Regie: ALEXE POUKINE.
Mit Manon Clavel, Suzanne Elbaz, Makita Samba, Thomas Coumans.
HD Digital. 110 Min. Originalfassung (französisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Als Sozialarbeiterin ist es Kika gewohnt, anderen zu helfen. Dabei könnte sie selbst Hilfe gebrauchen: Während sie mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, stirbt ihr neuer Partner unerwartet. Pleite und mit gebrochenem Herzen muss sie ihre Prioritäten neu setzen: Stark bleiben, Geld machen – und zwar schnell. Um über die Runden zu kommen, wird sie Sexarbeiterin. Anfangs tut sie sich schwer damit, doch die erfahrene Domina Rasha weiß Rat. Das Portrait einer Frau zwischen Trauer, ökonomischem Druck, emotionaler Selbstfindung, Lust und Zerbrechlichkeit. Zärtlich, liebevoll und bitter-komisch.
Samstag, 7.2. um 17.30 h

 

SO FINSTER DIE NACHT
(LÅT DEN RÄTTE KOMMA IN)
Schweden 2008.
Regie: THOMAS ALFREDSON.
Mit Kare Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar, Henrik Dahl.
HD Digital. 114 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Wiederaufführung.
Ein Junge, der von seinen Mitschülern terrorisiert wird, begegnet auf dem Hof seines Wohnblocks einem seltsamen Mädchen. Die neue Nachbarin erweist sich als Vampir, dem ein älterer „Beschützer“ menschliche Nahrung beschafft. Zwischen ihr und dem Jungen entwickelt sich eine Beziehung, in der der Außenseiter zwar Anschluss und Schutz findet, die ihn aber auch in neue Abhängigkeit führt. Düsteres Horror-Drama, das trotz der jugendlichen Protagonisten keine kindgerechte Schauerromantik, sondern eine Fabel für Erwachsene erzählt und um Opfer-Täter-Dynamik, Wut und Einsamkeit kreist. (Filmdienst)
Freitag, 6.2. und Samstag, 7.2. jeweils um 22.15 h
Sonntag, 8.2. um 17.30 h

 

MARIOS DESTINO
Deutschland 2025.
Regie: FIONA RACHEL FISCHER.
HD Digital. 71 Min.
Für den Münchner Künstler Mario Steigerwald hat seine Kunst Heilung und Selbstverwirklichung bedeutet, noch bevor sein Trauma 50 Jahre später wieder an die Oberfläche steigt. In diesem Dokumentarfilm bietet Steigerwald intime Einblicke in sein Schaffen in der Münchner Kunstszene und stellt sich dabei schrittweise seiner traumatischen Vergangenheit in Uruguay, wo er als Jugendlicher in einem Verhör gefoltert worden war.
Mittwoch, 11.2. um 18.30 h

 

FASSADEN
Deutschland 2025.
Regie: ALINA CYRANEK.
HD Digital. 90 Min. Erstaufführung.
In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt.
Mittwoch, 11.2. um 20.30 h | In Anwesenheit der Regisseurin Alina Cyranek mit anschließendem Publikumsgespräch

 

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PROGRAMMÜBERSICHT:

 
Di. 3.2. um 17.30 h: SCHWESTERHERZ | Letzte Vorstellung!
Di. 3.2. um 19.30 h: GRIMY GRITTY NEW YORK CITY (siehe Newsletter)
Di. 3.2. um 22.00 h: GRIMY GRITTY NEW YORK CITY (siehe Newsletter)
 
Mi. 4.2. um 20.00 h: GRIMY GRITTY NEW YORK CITY (siehe Newsletter)
Mi. 4.2. um 21.45 h: GRIMY GRITTY NEW YORK CITY (siehe Newsletter)
 
Do. 5.2. um 20.00 h: SHORT ATTACK: SCI-FI-KLASSIKER (OmU)
 
Fr. 6.2. um 17.30 h: MOTHER’S BABY
Fr. 6.2. um 20.00 h: UNGEDULD DES HERZENS
Fr. 6.2. um 22.15 h: SO FINSTER DIE NACHT (OmU)
 
Sa. 7.2. um 17.30 h: MADAME KIKA (OmU)
Sa. 7.2. um 20.00 h: UNGEDULD DES HERZENS
Sa. 7.2. um 22.15 h: SO FINSTER DIE NACHT (OmU)
 
So. 8.2. um 17.30 h: SO FINSTER DIE NACHT (OmU)
So. 8.2. um 20.00 h: COEXISTENCE, MY ASS! (OmU)
 
Mo. 9.2. um 17.30 h: WHITE SNAIL (OmU)
Mo. 9.2. um 20.00 h: COEXISTENCE, MY ASS! (OmU)
 
Di. 10.2. um 18.00 h: LITTLE TROUBLE GIRLS (OmU)
Di. 10.2. um 20.00 h: COEXISTENCE, MY ASS! (OmU)
 
Mi. 11.2. um 18.30 h: MARIOS DESTINO
Mi. 11.2. um 20.30 h: FASSADEN | Mit Gast
 
 

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