Programm

 

BEI UNS IST JEDER TAG KINOTAG!

EINTRITTSPREIS: 6,00 EUR.

BEI ÜBERLÄNGE, FESTIVALS UND SONDERVERANSTALTUNGEN ERHEBEN WIR EINEN KLEINEN PREISAUFSCHLAG.

KASSENÖFFNUNG 15 MINUTEN VOR BEGINN DER VORSTELLUNG.

RESERVIERUNGEN SIND LEIDER NICHT MÖGLICH.

WIR NEHMEN NUR BARGELD. CASH ONLY.

WIR SPIELEN KEINE WERBUNG, DESHALB BITTE PÜNKTLICH KOMMEN.

 

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ROYA
Deutschland/Tschechien/Luxemburg/Iran 2025.
Regie: MAHNAZ MOHAMMADI.
Mit Melisa Sözen, Hamid Reza Djavdan, Mohammad Ali Hosseinalipour.
HD Digital. 96 Min. Originalfassung (farsi) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
„Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist, muss eine Entscheidung treffen: im Fernsehen öffentlich ein erzwungenes Geständnis ablegen oder in ihrer Drei-Quadratmeter-Zelle eingesperrt bleiben. Während Vergangenheit und Gegenwart aus der zeitlichen Ordnung geraten und ineinander übergehen, bewegt sich Roya zwischen inneren Landschaften und gelebter Realität. Der Film zeigt deutlich, wie Isolationshaft Wahrnehmung und Identität verändert und die Chance auf Widerstand brüchig werden lässt.“ (Berlinale)
„ROYA ist der zweite Spielfilm der iranischen Regisseurin und Frauenrechtsaktivistin Mahnaz Mohammadi. 2011 wurde sie im Iran festgenommen, war selbst 2014 in Evin inhaftiert. Ihr Pass wurde für zehn Jahre beschlagnahmt, nach ihrem Debüt SON-MOTHER (2019) wurde ihr die Arbeitserlaubnis entzogen. ROYA entstand ohne Genehmigung des Regimes, wurde teilweise heimlich im Iran und in Georgien gedreht. Der Film ist von Mohammadis Erfahrungen in der Haft inspiriert, erzählt aber nicht ihre Geschichte.
ROYA ist ein eindringliches filmisches wie psychologisches Kunstwerk, das doch in keiner Sekunde vergessen lässt, was Abertausende Menschen im Iran tagtäglich in der Realität erleiden.“ (epd Film)
Letzte Vorstellung am Freitag, 22.5. um 18.00 h

 

IMMORTALS – BAGDADS JUGEND ERHEBT IHRE STIMME
(IMMORTALS)
Schweiz/Irak 2024.
Regie: MAJA TSCHUMI.
HD Digital. 94 Min. Originalfassung (arabisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Der hybride Dokumentarfilm erzählt von einer jungen Frau und einem jungen Mann aus dem Irak, die 2019 an der sogenannten „Oktoberrevolution“ teilnahmen, um gegen die Zustände zu protestieren und mehr Rechte einzuklagen. Nach der Niederschlagung der Massenproteste konnte sich die Frau nur noch in männlicher Verkleidung auf die Straße wagen. Der Mann hat derweilen gelernt, seine Kamera im Dienst aktivistischer Tätigkeiten einzusetzen. Dokumentarische und nachgestellte Szenen gehen unmittelbar ineinander über, wobei der klug montierte Film durch eine fließende Kamera und die prägnante Musik starke Emotionen entfesselt, ohne Analyse und Informationsgehalt zu vernachlässigen. (Filmdienst)
Freitag, 22.5. / Samstag, 23.5. / Dienstag, 26.5. jeweils um 20.00 h
Sonntag, 24.5. um 18.00 h

 

DO YOU LOVE ME
Frankreich/Libanon/Deutschland/Katar 2025.
Regie: LANA DAHER.
HD Digital. 79 Min. Originalfassung (englisch, französisch, arabisch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Geschichtsschreibung kann nicht linear gedacht werden – die Gleichzeitigkeiten historischer Entwicklungen suchen immer wieder nach neuen Verknüpfungen. Lana Daher hat das erkannt und schickt gleich vorweg, dass dies eine nicht-chronologische Erzählung über den Libanon werden soll. Was folgt, ist ein Film, der so noch nie zu sehen war – ein dichtes, erfüllendes, bildgewaltiges Porträt eines Landes ohne nationales Filmarchiv. Mit den Bildern tanzen wir durch den Libanon – Privataufnahmen aus Homevideos, Filmszenen von Jocelyn Saab, eine Reportage mit Etel Adnan – auf dem Rücksitz eines alten Autos durch Beirut – oder die Klänge eines Videoclips. Found-Footage-Material aus mehr als 20.000 Quellen erleben wir als neue Dimension kollektiver Erinnerung. In einer Zeit, in der unsere westliche Wahrnehmung durch rasante Medienberichterstattung verkürzt wird, ist dieser Film die dringend notwendige Erweiterung unseres Blickes auf den Libanon. Eine rhythmische Montage fesselt uns; es macht Freude, so die Kulturgeschichte eines reichen Landes über die Jahrzehnte hinweg zu entdecken. Dabei wird die Stellung von Archiven als Instrumente der Geschichtsschreibung deutlich. Bilder, die uns in neuer Kombination eine Verbundenheit mit denen spüren lassen, für die der Libanon bedrohte Heimat ist. So als würden wir nach dieser Erfahrung das Meer vor Beirut riechen, die Melodie des Kinderlachens in den Gassen hören, den Geruch der Märkte in der Nase haben und ja – auch die Melancholie eines zutiefst verwundeten Landes erkennen können. (frauenfilmfest.com)
Letzte Vorstellung am Freitag, 22.5. um 22.00 h

 

BOLLWERK
Deutschland 2026.
Regie: JAKOB WEHNER.
HD Digital. 60 Min. Erstaufführung.
Fast hat man sich an Wahlerfolge der AfD gewöhnt, auch im ehemaligen Westen der Republik erzielen die Rechten inzwischen weit mehr als Achtungserfolge. Aufgeben im Kampf gegen die Populisten ist dennoch keine Option, auch wenn der Kampf mühsam und oft gefährlich ist, wie Jakob Wehner in seinem Dokumentarfilm BOLLWERK zeigt. (programmkino.de)
Institutionen wie das Netzwerk für demokratische Kultur, die sich in Vororten wie Wurzen mit Kultur- und Informationsveranstaltungen für den Erhalt der Demokratie einsetzen, haben es schwer in Sachsen. Doch ihre Arbeit ist ein unerlässliches Bollwerk, das die Demokratie dort stützt, wo die Einsturzgefahr am größten ist. Der Regisseur hat das Team des NDK bei seiner größtenteils ehrenamtlichen Arbeit begleitet. Mit unaufgeregten Interviews und filmischer Begleitung der organisatorischen Vorarbeit stellt er das einzig wirksame Mittel gegen Fremdenfeindlichkeit ins Scheinwerferlicht: Gemeinschaft. (cineville.de)
Samstag, 23.5. und Montag, 25.5. jeweils um 18.30 h

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Hippie Screening Studio Munich und Werkstattkino zeigen:

SHADOWS AND ECHOES – CHINESE SHORT FILMS (OmeU)

https://www.hss-munich.com/films/shadows_and_echoes

Sonntag, 24.5. um 15.00 h

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WOLVES
Schweiz 2025.
Regie: JONAS ULRICH.
Mit Selma Kopp, Bartosz Bielenia, Fabian Künzli.
HD Digital. 101 Min. Originalfassung (englisch, schweizerdeutsch) mit deutschen Untertiteln. Erstaufführung.
Eine junge Schweizerin sucht Anschluss an die Black-Metal-Band ihres Cousins, umso mehr als sich in deren neuen Sänger verliebt. Bei einer Tour durch die Schweiz reißt dieser zusehends das Ruder an sich und offenbart durch sein Auftreten und die Wahl der Konzertorte seine rechtsextremistische Gesinnung. Diese bewirkt seinen Rauswurf aus der Band, seine Freundin tut sich mit dem Bruch aber ungleich schwerer. Ein über authentische Konzertszenen entwickeltes Drama um Musik und Extremismus, bei der die Hauptfigur aus Liebe die politische Haltung ihres Freundes lange hinnimmt. (Filmdienst)
«Formal überzeugt der Film durch eine Bildsprache, die den Sound fast körperlich übersetzt. Schnelle Schnitte wechseln mit ruhigen, beobachtenden Passagen. Der Bass scheint durch den Kinosaal zu laufen, ohne dass der Film je ins Musikvideo kippt. Ullrich vertraut der Präsenz seiner Protagonist:innen und der Wucht der Situation – das Ergebnis ist roh, direkt und glaubwürdig. WOLVES erzählt von Zugehörigkeit in einer Zeit der Vereinzelung. Heavy Metal erscheint hier als Lebensform, nicht als Stilfrage. Zwischen Extremen – Euphorie und Erschöpfung, Nähe und Eskapismus – zeichnet der Film das Porträt einer Szene, die Halt gibt, wo Sprache oft nicht mehr reicht.» (arttv.ch)
Sonntag, 24.5. um 20.00 h | Dienstag, 26.5. um 17.30 h

 

WOLKEN ÜBER LÜTZERATH
Deutschland 2025.
Regie: LUKAS REITER.
HD Digital. 110 Min. Deutsche Fassung mit englischen Untertiteln. Erstaufführung.
Lützerath, wer kennt es nicht? Das kleine Dorf, an dem 2022 alles zusammenlief, ein kurzer Moment, in dem das ganze Land auf die wenigen Häuser, die dort lebenden Menschen und den Widerstand schauten. Doch warum? Der Tagebau Garzweiler gehört dem Energieunternehmen RWE, das seit Jahrzehnten hier Braunkohle fördert. Eine ganze Region ist davon geprägt. Der Kohleausstieg ist längst beschlossen, den Schaufelradbaggern fehlt eigentlich die Perspektive, doch RWE sieht es anders. 2006 beginnen sie in Lützerath mit den Umsiedlungen, 2020 mit den Rohdungs- und Abrissarbeiten. Der Widerspruch ist enorm, der Widerstand auch. Lange bevor die Bagger dem Tagebau den Weg ebnen, zieht ein breites Bündnis von Aktivist*innen und Bürger*innen, in Absprache mit dem letzten Bewohner von Lützerath, in eben jenen Ort. Niemand wird hier freiwillig gehen, Lützerath bleibt.
Die Bilder des Widerstandes, der Polizei, der Bagger und des kleinen Dorfes an der Abbruchkante gehen durch die Presse, in ganz Deutschland und der Welt. Lukas Reiter hat diese Bilder auch. Doch sein Zugang ist ein anderer. Er will zeigen, was hier passiert, wie ein solcher Ort funktioniert, wie die Menschen hier leben und die Bewegung sich im Inneren organisiert. Sein Blick ist dabei so tief, so interessiert und umsichtig, dass es ihm gelingt die Bewegung – frei von Klischees und Vorbehalten – eindrucksvoll aufzufächern; nahbar, selbstkritisch und auch immer wieder mit einer Portion angenehmer Leichtigkeit. Dabei immer im Fokus: Blinker, Ronni und Kathrin – sie könnten unterschiedlicher nicht sein, sind sich in der Sache aber einig: für sie verläuft in Lützerath die 1,5 Grad Grenze.
Montag, 25.5. um 20.00 h | In Anwesenheit von Regisseur Lukas Reiter mit anschließendem Publikumsgespräch
Mittwoch, 27.5. um 20.15 h

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EUNIC_2026
Europäische Kulturinstitute in München zeigen Filmklassiker der 80er Jahre 

Im Rahmen des Europa-Mai setzen die europäischen Kulturinstitute in München ihre Reihe „Europäische Filmklassiker“ mit Meisterwerken aus den 1980er Jahren fort. Während sich der Kalte Krieg und die kommunistischen Regime unwissend ihrem jähen Ende nähern, gewinnt die europäische Integration an Stärke. Gleichzeitig begünstigen die hohe Inflation und der Anstieg der Arbeitslosenquote infolge der Ölkrisen auch teilweise die Rückkehr konservativer Politik sowie eine Infragestellung einiger der sozialen Errungenschaften des vorangegangenen Jahrzehnts.
Welche Filme wurden in dieser Zeit in den europäischen Kinos gezeigt? Wie spiegelten sie die Unruhen und Transformationen eines Jahrzehnts wider, das zwischen demokratischer Hoffnung und Desillusionierung schwebte?

Goethe-Institut zeigt:
MÄNNER 
BRD 1985.
Regie, Buch: DORIS DÖRRIE.
Kamera: Helge Weindler. Musik: Claus Bantzer. 
Mit Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht, Ulrike Kriener, Janna Marangosoff, Dietmar Bär, Edith Volkmann.
HD Digital. 99 Min.
Gleiches Recht für alle! Schon einige Zeit hat der beruflich erfolgreiche Mittdreißiger Julius mit seiner Sekretärin eine Affäre, ohne auch nur einen Funken von schlechtem Gewissen. Als er jedoch erfährt, dass auch seine Frau Paula kein Kind von Traurigkeit ist und ihn mit dem Künstlerbohemien Stefan betrügt, sieht Julius rot. Er heckt einen Plan aus und nistet sich als Untermieter in der WG seines Rivalen ein, um diesen nach und nach umzupolen und Paula wieder zurückzugewinnen. Mit ihrem dritten Kinospielfilm landet Doris Dörrie einen Publikumserfolg, der, obwohl in ihm der Geist der 1980er Jahre weht, noch heute Bestand hat: Genüsslich und geistreich widmet sie sich den Neurosen des vermeintlich starken Geschlechts und entblättert sie buchstäblich bis auf die Unterhose. (Florian Widegger, Filmarchiv Austria)
„Männer weinen heimlich, Männer brauchen viel Zärtlichkeit/Oh, Männer sind so verletzlich/Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich/Männer kaufen Frauen, Männer stehen ständig unter Strom/Männer baggern wie blöde, Männer lügen am Telefon/Oh, Männer sind allzeit bereit/Männer bestechen durch ihr Geld und ihre Lässigkeit.“ (Herbert Grönemeyer, Männer)
Donnerstag, 28.5. um 20.00 h



Institut français présente:
AU REVOIR LES ENFANTS
(AUF WIEDERSEHEN, KINDER)
Frankreich/Italien/BRD 1987.
Regie, Buch: LOUIS MALLE.
Kamera: Renato Berta. 
Mit Gaspard Manesse, Raphael Fejtö, Francine Racette, Stanislas de Malberg, François Berléand, Peter Fitz, Irène Jacob. 
Digital. 104 Min. Originalfassung (französisch, englisch, deutsch) mit deutschen Untertiteln. 
AU REVOIR LES ENFANTS basiert auf einer Erinnerung aus meiner Kindheit, die sich mir als die am meisten dramatische eingeprägt hat. Im Jahre 1944 war ich elf Jahre alt und Schüler eines katholischen Internats in der Nähe von Fontainebleau. Einer meiner Mitschüler, der erst zu Beginn des Jahres neu dazugekommen war, machte mich ganz besonders neugierig. Er war anders, irgendwie geheimnisvoll. Ich hatte gerade begonnen, ihn kennenzulernen, ihn gern zu haben, als eines Morgens unsere kleine Welt zusammenbrach. […] Durch den Blick dieses kleinen Jungen, der mir ähnlich ist, habe ich versucht, diese erste, stärkste und abrupt zerstörte Freundschaft wiederzufinden, und die absurde Welt der Erwachsenen mit ihrer Gewalt und ihren Vorurteilen entdeckt. 1944 ist fern, doch ich weiß, dass ein Jugendlicher von heute meine Gefühle teilen kann. Denn Ungerechtigkeit und Rassismus sind nicht verschwunden. (Louis Malle)
Freitag, 29.5. um 20.00 h



Instituto Cervantes presentado: 
¿QUÉ HE HECHO YO PARA MERECER ESTO?
(WOMIT HAB‘ ICH DAS VERDIENT?)
Spanien 1984.
Regie, Buch: PEDRO ALMODÓVAR. 
Kamera: Ángel Luis Fernández.
Mit Carmen Maura, Ángel de Andrés López, Chus Lampreave, Verónica Forqué.
Digital. 101 Min. Originalfassung (spanisch, französisch, deutsch) mit deutschen Untertiteln.
Transición à la Almodóvar: Wenn Gloria von diversen Putzjobs in ihre winzige Wohnung am hässlichen Stadtrand Madrids zurückkehrt, wartet dort schon wieder ein Berg von Arbeit auf sie: kochen, putzen, waschen, bügeln, tagaus, tagein. Und das Geld ist auch immer knapp. Freuden gibt es in Glorias Alltag keine. Ihre Sippschaft gibt dafür auch, weiß Gott, wenig Anlass: Ehemann Antonio hockt nur biertrinkend vor der Glotze, mosert übers Essen und fordert hin und wieder einen lustlosen Quickie ein. Der ältere Sohn Toni verdient sein Geld als Drogendealer. Sein kleiner Bruder Miguel ist ein frühreifer Homosexueller, der die Väter seiner Schulkameraden verführt. Und die ebenso schrullige wie geizige Schwiegermutter will nur wieder in ihr kleines Dorf zurück. Allein Cristal, die freundliche Hure von nebenan, hat manchmal ein freundliches Wort übrig. Als der tablettensüchtigen Gloria eines Tages die Appetitzügler der Marke „Minilip“ ausgehen, kommt es zur Katastrophe… 
Sonntag, 31.5. um 20.00 h 



Istituto Italiano di Cultura presenta:
NUOVO CINEMA PARADISO
(CINEMA PARADISO)
Italien/Frankreich 1988.
Regie, Buch: GIUSEPPE TORNATORE.
Kamera: Blasco Giurato. Musik: Ennio Morricone. 
Mit Antonella Attili, Enzo Cannavale, Isa Danieli, Leo Gullotta, Marco Leobardi, Leopoldo Trieste, Jacques Perrin, Philippe Noiret.
HD Digital. 124 Min. Originalfassung (italienisch, sizilianisch) mit englischen Untertiteln. 
Zwei (über-)große Leidenschaften, die zu einer unerreichbaren Frau und die zum Kino, sind das Thema dieser Liebeserklärung – nicht zuletzt an Italien. Ob süßer, frecher Knabe, schöner junger Mann oder sanfter erfolgreicher Filmregisseur; ob das alte, in Flammen aufgehende, oder das neue, mittlerweile verfallene und nun in die Luft gesprengte Kino: am Ende sehen wir all die Kuss-Szenen, die einst der Priester herausschneiden ließ, und sind mit Regisseur und Filmkomponist einig, dass es nichts Schöneres gibt, als in der Vergangenheit zu schwelgen.
„Kaum ein Werk in der Geschichte des Kinos wurde so gründlich missverstanden wie Giuseppe Tornatores CINEMA PARADISO. Seit 1984, als der Film den Auslandsoscar holte und in Folge zu einem weltweiten Erfolg wurde, gilt er wahlweise als nostalgische Ode ans Kino oder als hochromantisches Melodram. Das ist nicht ganz falsch, geht jedoch am Kern der Sache vorbei. Denn tatsächlich erzählt der Film von der Bildverstrickung des Sexes und dem zwangsläufigen Scheitern des Begehrens.“ (Tim Turiak) 
Montag, 1.6. um 20.00 h 

Eine Veranstaltungsreihe des EUNIC München (Goethe-Institut München, Institut français München, Instituto Cervantes München, Istituto Italiano di Cultura di Monaco di Baviera).

EUNIC_DIVERTIMENTO
Europäische Klassiker der 80er Jahre: Die B-Seite

Mit Filmen von Martin Müller, Jean-Jacques Beineix, Jan Svankmajer, Juraj Herz, Bigas Luna und Dario Argento. Alles Weitere in unserem Newsletter!
28.5. – 1.6. täglich um 22.15 h (am Samstag, 30.5. auch um 20.00 h) 

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DEMNÄCHST:

 

 

 

 

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PROGRAMMÜBERSICHT: 

 
Fr. 22.5. um 18.00 h: ROYA (OmU) | Letzte Vorstellung!
Fr. 22.5. um 20.00 h: IMMORTALS (OmU)
Fr. 22.5. um 22.00 h: DO YOU LOVE ME (OmU)
 
Sa. 23.5. um 18.30 h: BOLLWERK
Sa. 23.5. um 20.00 h: IMMORTALS (OmU)
Sa. 23.5. um 22.00 h: GODZILLA, MECHAGODZILLA, MONSTERGIGANTEN (siehe Newsletter)
 
So. 24.5. um 15.00 h: SHADOWS AND ECHOES – CHINESE SHORT FILMS (OmeU)
So. 24.5. um 18.00 h: IMMORTALS (OmU)
So. 24.5. um 20.00 h: WOLVES (OmU)
So. 24.5. um 22.00 h: GODZILLA, MECHAGODZILLA, MONSTERGIGANTEN (siehe Newsletter)
 
Mo. 25.5. um 18.30 h: BOLLWERK
Mo. 25.5. um 20.00 h: WOLKEN ÜBER LÜTZERATH | Mit Gästen
 
Di. 26.5. um 17.30 h: WOLVES (OmU)
Di. 26.5. um 20.00 h: IMMORTALS (OmU)
 
Mi. 27.5. um 20.15 h: WOLKEN ÜBER LÜTZERATH 
 
Do. 28.5. um 20.00 h: MÄNNER
Do. 28.5. um 22.15 h: DEUTSCHER KLASSIKER DER 80er JAHRE (siehe Newsletter)
 
Fr. 29.5. um 18.00 h: TOD MEINER JUGEND
Fr. 29.5. um 20.00 h: AUF WIEDERSEHEN, KINDER – AU REVOIR; LES ENFANTS (OmU)
Fr. 29.5. um 22.15 h: FRANZÖSISCHER KLASSIKER DER 80er JAHRE (siehe Newsletter) | 35mm
 
Sa. 30.5. um 18.00 h: BORN TO FAKE
Sa. 30.5. um 20.00 h: TSCHECHISCHER KLASSIKER DER 80er JAHRE (siehe Newsletter)
Sa. 30.5. um 22.15 h: TSCHECHISCHER KLASSIKER DER 80er JAHRE (siehe Newsletter)
 
So. 31.5. um 18.00 h: TOD MEINER JUGEND
So. 31.5. um 20.00 h: WOMIT HABE ICH DAS VERDIENT? – ¿QUÉ HE HECHO YO PARA MERECER ESTO? (OmU)
So. 31.5. um 22.15 h: SPANISCHER KLASSIKER DER 80er JAHRE (siehe Newsletter) | 35mm
 
Mo. 1.6. um 18.00 h: BORN TO FAKE
Mo. 1.6. um 20.00 h: CINEMA PARADISO – NUOVO CINEMA PARADISO (OmeU)
Mo. 1.6. um 22.15 h: ITALIENISCHER KLASSIKER DER 80er JAHRE (siehe Newsletter)
 
Di. 2.6. um 19.00 h: I ONLY REST IN THE STORM (OmU)
 
Mi. 3.6. um 19.00 h: I ONLY REST IN THE STORM (OmU)
 
 
 

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